| Tyson kam zu uns, weil seine "Herrschaften" zu
diesen Fällen gehörten, die sich vorher scheinbar überhaupt nicht über die Rasse
informiert hatten und nach dem Welpenalter völlig überfordert waren mit dem
Energiebündel. Sein Respekt gegenüber Menschen und Gehorsam liessen mehr als zu Wünschen übrig, wie es scheint wurde er aus Bequemlichkeit mehr oder weniger einfach
"in die Ecke" gestellt und sich selber überlassen.
Die ersten 4-5 Wochen waren für uns mehr als streng - sein dauerndes Geheule und
Gejammere, sobald etwas nicht nach seinem Kopf ging, hatte unsere Nerven doch langsam
aber sicher arg strapaziert - vor allem weil Tyson zu der Gattung Husky gehört die,
wie die kleinen Kinder, das Heulen richtig gehend herauswürgen und gerne "teubeled"-
nun die schönste Stimme hat unser "Ohrenknaberer" mit Sicherheit
nicht.
Tyson ist von "Mike der Ohrknaberer" zu "Muhamed Ali - das Grossmaul"
mutiert - wie es scheint kann ihn rein gar nichts am Schreien hindern- also werden wir
wohl eine Ladung Ohrschützer kaufen müssen... Leider hat das Schlitzohr sehr schnell
bemerkt, dass die Sprayhalsbänder irgendwann leer sind und er dann ungehindert
brüllen kann.
Am Schlitten arbeitet Tyson hingegen absolut genial und zieht sehr konstant - auch
am Fahrrad geht mit dem Wirbelwind die Post ab.
Ja ja wie sich der Lauf der Dinge doch so ändert - hat Tyson früher am
Schlitten sehr konsequent gearbeitet, hat er im letzten Winter so seine "Laueriphasen"
hervorgekramt. Die erste Runde super und temporeich, bei der zweiten war es
ihm denn schon wichtiger die Umgebung gründlich zu inspizieren und ist mehr
oder weniger nur noch so im Schnecken- tempo über den Trail gehüpft.
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