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Siberian Husky

 
 
Er ist die kleinste und wohl auch die eleganteste Erscheinung unter den Schlittenhunderassen. Ein echter Vollblutschlittenhund, voll von Temperament und Arbeitsfreude. Ihren Ursprung findet die Rasse in Sibirien, wo die Hunde seit Jahrhunderten von den dort lebenden Tschuktschen zu Ziehen von Gütern gezüchtet wurden. Zu Beginn des 2000 Jahrhunderts wurden die ersten siberian Huskies nach Alaska eingeführt. Anfangs wurde er wegen seiner im Vergleich zum Alaskan Malamute eher zierlichen Erscheinung, erst einmal belächelt. Dies änderte sich jedoch, als der Newcomer mit unglaublich schnellen Zeiten aufwarten konnte und die Teams der schwereren Rassen weit hinter sich liess. Für Schlittenhunderennen, in den Goldgräberlagern, gewannen sie somit immer mehr an Bedeutung.

Weltberühmt wurde der Siberian Husky 1925, als in Nome (Alaska) die Diphterie ausbrach. Leonhard Seppala gelang das Unglaubliche. Er brachte mit seinem Huskyteam das lebenswichtige Serum in die bedrohte Stadt. Heute erinnert das Iditarod-Rennen an diese grossartige Leistung.

In den USA wurde 1930 der Standard für den Siberian Husky festgelegt. Der Sport mit Siberian Huskies verbreitete sich über Neuengland und den Rest der USA. Anfang der fünfziger Jahre kamen dann die ersten Hunde dieser Rasse in Europa bei Schlittenhunderennen zum Einsatz, wo sie heute die zahlenmässig bedeutendste Hunderasse im Schlittenhundesport darstellt.

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Die Selektion durch die Urvölker Sibiriens prägt auch noch heute den Charakter dieser Hund. Sie haben Ausdauer, einen grossen Bewegungsdrang (vor allem bei kalten Temperaturen) einen starken Arbeitswille und sind schnell und flink. Sie lieben es, Zugarbeiten zu verrichten. Nur durch die Beteiligung am Schlittenhundesport können alle Eigenschaften des Siberian Husky erhalten und gefördert werden.  versch. Rafters Föteli von Sybille-11.jpg (194647 Byte)
 
 Der Siberian Husky trägt die für Schlittenhunde "typischen" Gesichtsmaske und eine dichte Behaarung mittlerer Länge. Die mandelförmigen, leicht schräg gestellten Augen reichen von eisblau bis braun, wobei auch zwei unterschiedliche Augenfarben möglich sind. Es handelt sich um ein Rudeltiere ohne Wachhundqualitäten mit einem sehr grossen Drang zur Bewegung. Ein unterbeschäftigter Husky wird sehr schnell zum Tyrann und kann seinem Besitzer die ganze Wohnung zerlegen. Die ideale Haltung eines Huskys ist im Rudel, wo er durch Spielen mit seinen Artgenossen seine Energie abbauen kann. versch. Rafters Föteli von Sybille-42.jpg (755301 Byte) 
 

 

 

 
     

 

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